Wie lese ich als Zuschauer das, was ich als Performance sehe und erlebe? Inwiefern beeinflusst meine eigene Bewegungspraxis? DAS FESTIVALÜber 25 aufführende Bühnenkünstler eurythmischer und tänzerischer Herkunft prägen das facettenreiche Programm dieses Festivals an der Alanus Hochschule. Künstler aus Europa und Übersee bringen zeitgenössische Tanzchoreografien, Performance- Aktionen und Eurythmie in ihrer aktuellen Bandbreite zu…r Darstellung. [...]
Wie lese ich als Zuschauer das, was ich als Performance sehe und erlebe? Inwiefern beeinflusst meine eigene Bewegungspraxis?
DAS FESTIVAL
Über 25 aufführende Bühnenkünstler eurythmischer und tänzerischer Herkunft prägen das facettenreiche Programm dieses Festivals an der Alanus Hochschule. Künstler aus Europa und Übersee bringen zeitgenössische Tanzchoreografien, Performance- Aktionen und Eurythmie in ihrer aktuellen Bandbreite zu…r Darstellung. Die Qualitäten der verschiedenen Ansätze der einzelnen Bewegungskünstler – sei es gelenkter Improvisationstanz, Butoh, Neuer Tanz, klassisch und tänzerisch ausgerichtete Eurythmie – werden gemeinsam betrachtet und im Gespräch analysiert.
Das Festival besteht aus sechs Komponenten: Warm Up, Aufführung/Performance, Vortrag, Workshop, Videoinstallation und offener Austausch/Ideenlabor.Eine bewusste Kommunikation über die ästhetischen Erfahrungen, die Aufführungen auslösen, ist ein noch wenig bearbeitetes
Feld. Meist sind Zuschauer und Künstler mit ihren Erlebnissen in der eigenen Einsamkeit und Subjektivität allein. Das Festivalsoll, neben den Kunstereignissen, auch künstlerische Formen von Rezeption und Austausch ermöglichen.
DAS PUBLIKUM ALS AKTIVER MITGESTALTER
Wie können Zuschauer ihre eigene Wahrnehmungsfähigkeit schärfen und weiter entwickeln? Das ist eine zentrale Frage des
Festivals. Ungewöhnliche Aktionen und Reflexionsangebote regen die persönliche Beschäftigung und den gemeinsamen
Austausch an und begleiten diese.Wie lese ich als Zuschauer das, was ich als Performance sehe und erlebe? Inwiefern beeinflusst meine eigene Bewegungspraxis die Art und Weise wie ich schaue, wie ich “lese”? Fragen, gegenseitige Wahrnehmung, Horizont- und Fähigkeitserweiterung bezüglich Eurythmie und Performance stehen vier Tage lang im Mittelpunkt. Das vielfältige Darstellungsangebot von BühnenkünstlerInnen eurythmischer wie auch tänzerischer Herkunft gibt Raum und Anregungen dafür.
Beginn: Donnerstag den 30.9.2010, 18:00 Uhr
Ende: Sonntag, den 03.10.2010, 13:00 Uhr
Darsteller:
Eingeladene Eurythmisten sind u.a. Gia van der Akker, Werner Barfod, Tille Barkhoff, Donna Corboy, Marianne Kleiser Fors, Bettina Grube, Stefan Hasler, Birgit Hering, Melaine MacDonald, Tanja Masukowitz, Maren Stott, Lizsa Schulte, Isabelle Rennhack, Rebecca Ristow, Ulrike Wendt, Hans Wagenmann.
Die eingeladenen Tänzer sind Minako Seki aus Berlin, Milton de Andrade aus Brasilien und Thomas Hauert aus Belgien.
Veranstaltungsort:
Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft
Johannishof (Campus I) – 53347 Alfter – Raum: Großer Saal
Information und Kartenbestellung:
Ephraim Krause – Veranstaltungs- und Projektorganisation Fachgebiet Eurythmie
Tel.: +49 (0)2222 9321 – 1274
E-Mail: ephraim.krause@alanus.edu
Auf Grund der begrenzten Platzzahl empfehlen wir eine frühe Anmeldung.
Preise:
Gesamtkarte: 140 €
Gesamtkarte Studenten: 80 €
Einzelticket Abendvorstellungsblock: 20 €; Studenten 15 €
Einzelticket Mittagsvorstellungsblock: 18 €; Studenten 12 €
Übernachtungsmöglichkeit:
Gasthaus Spargelweber
Tel + 49 2222 2279
Hotel Gasthaus zur Krone
Tel + 49 2222 9403-0
Gästehaus Alfter
Tel + 49 2222 978281
Zusammenfassung:
Die Akademie für eurythmische Kunst und das Eurythmeum Zuccoli werden aufgelöst und eine neue Eurythmieausbildungs-Stätte wird gegründet.
Die Eröffnung findet statt am 17. September 2011. Die Schule unter der Leitung von Ingrid Everwijn, Frauke Gral, Ulla Hess und Eduardo Torres geführt, und wird ihren Sitz im Gebäude der Akademie für Eurythmische Kunst haben.
Da frühere versuche die beiden Ausbildungsstätten zu vereinen scheiterten bisher nun suchten die Verantwortlichen nach einem neuen Ansatz. Ingrid Everwijn formuliert ihn folgendermassen:
Die Identifikation jedes Studierende geschieht künftig nicht mehr mit einer Schule, sondern ausschliesslich mit sich selber, was dann zur Toleranz für alle verschiedenen Lehrstilen führen möge ….
Weitere Informationen unter www.eurythmie.ch oder www.eurythmie-zuccoli.ch